Kaleidoskop der Champions
Funkeninduktor mit Wagnerschem Hammer
Frank Möllenberg (Fotograf)
CC BY-NC-SA 4.0, Hessischer Museumsverband / Projekt "Made in Hessen. Globale Industriegeschichten"

Funkeninduktor mit Wagnerschem Hammer

um 1950

Als Philipp Johann Wagner am 25. Februar 1837 im Physikalischen Verein Frankfurts den „elektromagnetischen Hammer“ vorstellte, war nicht absehbar, was diese beinahe schon banale Konstruktion in sich hat. Der sogenannte Wagnersche Hammer war nie ein eigenständiges Produkt, sondern findet sich auf der ganzen Welt bis heute als Bauteil in unzähligen Dingen wieder – zum Beispiel in der Türklingel.

Anwendungsbeispiele 

Der Wagnersche Hammer wurde, bzw. wird in verschiedenen elektronischen Alltagsgegenständen verbaut:

1. elektromagnetische Klingel (wie bei dem in Autos verbauten Aufschlaghorn oder Tellerhorn)

2. Funkeninduktoren (wie bei den in einem Auto verbauten Zündspulen, die Unterbrechung wird hierbei durch einen Wagnerschen Hammer erzeugt)

3. Zerhackern (bezeichnen in der Elektrotechnik die elektromagnetische Vorrichtung, welche aus einer Gleichspannung eine Wechselspannung erzeugen)